FORSCHUNG & HEER

FORSCHUNG & BUNDESWEHR

Auf dieser Seite finden Sie alle Neuigkeiten aus dem Bereich Forschung und der Bundeswehr.

Julius Kühn-Institut

Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen

Das JKI ist eines von vier Bundesforschungsinstituten im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und eine selbständige Bundesoberbehörde. Mit seinen 18 Fachinstituten an verschiedenen Standorten in Deutschland ist das JKI für das Schutzziel „Kulturpflanze“ in seiner Gesamtheit zuständig. Die Kompetenz des JKI umfasst die Bereiche Pflanzengenetik und Züchtungsforschung, Pflanzenbau, Pflanzenernährung und Bodenkunde sowie Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit.

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AgroBio Technikum

Das AgroBio Technikum Groß Lüsewitz wurde durch die Gemeinde Sanitz mit Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Europäischen Union und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung errichtet und dient seit dem Jahr 2005 als Kompetenz- und Gründerzentrum der zeitlich befristeten Ansiedlung innovativer Unternehmen mit dem Schwerpunkt im Bereich der Grünen Biotechnologie.

Leibniz-Institut für

Pflanzengenetik  (IPK)

Die Groß Lüsewitzer Kartoffel-Sortimente enthalten mehr als 6.200 Muster und bestehen aus einer Kulturkartoffel-Sammlung mit 2.750 Sorten, Landrassen und Zuchtstämmen (KKS), einem Sortiment kurztagsangepasster Kultur-Genotypen aus der Anden- und Äquatorregion (AKS, 600 Akzessionen) sowie aus einer über 130 Arten umfassenden Sammlung wilder und kultivierter Arten Süd- und Mittelamerikas mit 2.850 Populationsmustern.

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Bundeswehr

Sülzer Straße 10
18190 Sanitz

Telefon (038209) 49082403

Homepage: https://www.bundeswehr.de

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Die heutige Flugabwehrraketengruppe 21 wurde im Rahmen eines feierlichen Appells am 30.06.2004 in Sanitz als erster PATRIOT-Verband in den neuen Bundesländern  aufgestellt. Hierbei wurden das Personal der alten FlaRakGrp 21, der ehemaligen Standorte Möhnsee und Bad Arolsen sowie das Personal der damals an den Standorten  Sanitz /Prangendorf stationierten FlaRakGrp 12 zusammengeführt.

Die Gemeinde Sanitz blickt auf eine mittlerweile lange Tradition als militärischer Standort mit verschiedensten Verbänden zurück. Bereits im Jahr 2004 fand die heutige Flugabwehrraketengruppe 21 hier ihre neue militärische Heimat und bildet seitdem einen festen Bestandteil der Gemeinde. Soldaten waren hier nicht unbekannt in der Region und so wurden auch die Angehörigen unseres Verbandes mit offenen Armen empfangen. Schnell zeigte sich, dass Sanitz für sie keine reine Arbeitsstätte war und das sollte sich bis heute bestätigen. Viele unserer Soldatinnen und Soldaten sind seitdem tief im regionalen Umfeld verwurzelt. Aus Nachbarn wurden Freunde und engagierte Mitbürger. Für viele Angehörige meines Verbandes wurde die militärische Heimat in der FlaRakGrp 21 zu einem echten Zuhause in der Gemeinde Sanitz. Heute genießt die Flugabwehrraketengruppe 21 auf Grund der hervorragenden fachlichen Expertise des Personals innerhalb der Bundeswehr einen ausgezeichneten Ruf und erweist sich so dem Erbe des ältesten Flugabwehrraketenverbandes der Luftwaffe an diesem Standort als würdig. Dazu tragen Sie und die Gemeinde wesentlich bei, da wir uns aufgrund der hohen Akzeptanz der Soldatinnen und Soldaten sowie ihren Familien durch Sie stets unbesorgt und im Wissen auf eine feste Verwurzelung in der Bevölkerung auf unsere Aufgaben und die damit verbundenen Herausforderungen konzentrieren können.

Der Rückhalt und die Wertschätzung der Bürgerinnen und Bürger war und ist uns bis heute glücklicherweise jederzeit gewiss. Gemeinsam durchgeführte Veranstaltungen wie etwa die jährlich stattfindenden Sanitzer Neujahrsgespräche der Gemeinde Sanitz und der Flugabwehrraketengruppe 21 sind Ausdruck für das klare Bekenntnis zu den Streitkräften und ihrem Auftrag seitens der Sanitzer Bevölkerung.

Und auch unsere Wertschätzung mit der Region und der Gemeinde Sanitz wurde schon in der Benennung unserer Kaserne im Jahre 2002 deutlich. Nicht umsonst stand mit der „Siebenbuche“ ein regionaler und nicht ein militärhistorischer Namensgeber Pate.

Was in der Realität längst gelebt wird, wurde nach vielen gemeinsamen Jahren auch urkundlich festgehalten. Am 25. Februar 2021 unterzeichneten der Bürgermeister der Gemeinde Sanitz, Enrico Bendlin, der Bürgervorsteher der Gemeinde Sanitz, Herr Gert Frahm und der Kommandeur der Flugabwehrraketengruppe 21 (FlaRakGrp 21), Oberstleutnant Markus König, die gemeinsame Patenschaft.

Eines unserer wichtigsten Anliegen wird es auch zukünftig sein, das entgegengebrachte Vertrauen zu rechtfertigen. Hierzu versuchen wir im Rahmen des Machbaren auch weiterhin zu unterstützen, ob bei der Nutzung der kaserneneigenen Sportanlagen durch zivile Sportvereine, durch die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen oder die Möglichkeit zur Durchführung von Schülerpraktika. Nun ist es militärischer Alltag, dass Kommandeure kommen und gehen. Dies führt jedoch nicht zwangsläufig zu Veränderungen im Verhältnis zueinander. Ich möchte Sie bitten, weiterhin der Kaserne und den Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewogen zu sein und uns weiterhin als ein Teil ihrer Gemeinde zu akzeptieren und gleichermaßen so vorbildlich willkommen zu heißen. Akzeptanz, gegenseitiges Verständnis und gegenseitige Unterstützung muss weiterhin unser gemeinsames Ziel bleiben.

Bei allgemeinen Fragen werden Sie an den Informationsfeldwebel weitergeleitet.

Bei Fragen in Sachen Karriere bei der Bundeswehr und Personalwesen werden Sie an den Personaloffizier weitergeleitet.

Kooperation zwischen Sanitz und der Flugabwehrraketengruppe 21

 

Am 25. Februar 2021 unterzeichneten der Bürgermeister der Gemeinde Sanitz, Enrico Bendlin, der Bürgervorsteher der Gemeinde Sanitz, Herr Gert Frahm und der Kommandeur der Flugabwehrraketengruppe 21 (FlaRakGrp 21), Oberstleutnant Markus König, die gemeinsame Patenschaft.

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Die heutige Flugabwehrraketengruppe 21 wurde im Rahmen eines feierlichen Appells am 30.06.2004 in Sanitz als erster PATRIOT-Verband in den neuen Bundesländern  aufgestellt. Hierbei wurden das Personal der alten FlaRakGrp 21, der ehemaligen Standorte Möhnsee und Bad Arolsen sowie das Personal der damals an den Standorten Sanitz/Prangendorf stationierten FlaRakGrp 12 zusammengeführt.

In den Kasernen Sanitz und Prangendorf sowie der Friedenausbildungsstellung Gubkow stellen derzeit circa 700 SoldatInnen und 35 zivile MitarbeiterInnen der Flugabwehrraketengruppe 21 den Einsatz des Waffensystems sicher. Die Flugabwehrraketengruppe 21 besteht aus sechs Einheiten. Neben dem Stab und der kombinierten Stabs- und Versorgungsstaffel gehören vier, das Waffensystem PATRIOT betreibende, Kampstaffeln zum Verband.

Als Teil der integrierten Luftverteidigung ist das bodengebundene Luftverteidigungssystem PATRIOT allwetterfähig sowie vollbeweglich und zählt zu einem der modernsten und leistungsfähigsten Waffensysteme der Welt. Es hat die Aufgabe, taktische, ballistische Flugkörper sowie gegnerische Luftfahrzeuge in tiefen bis sehr hohen Höhen zu bekämpfen. Dabei ist es nicht an feste Stellungen gebunden, sondern kann innerhalb kürzester Zeit an zugewiesene Schutzobjekte in Einsatzräume verlegt werden, dort den Luftverteidigungsauftrag wahrnehmen und lageabhängig Folgeverlegungen durchführen.

Seit der Umstrukturierung zum 01.04.2013 ist die Flugabwehrraketengruppe 21, gemeinsam mit der Flugabwehrraketengruppe 24 in Bad Sülze sowie der Flugabwehrraketengruppe 26 in Husum dem Flugabwehrraketengeschwader 1 in Husum unterstellt. Als Teil der integrierten Luftverteidigung ist der Verband bereits im Frieden der NATO für den Einsatz unterstellt und je nach befohlenem Bereitschaftsgrad innerhalb kurzer Zeit verlege-  und einsatzfähig. Um diesen anspruchsvollen Auftrag wahrnehmen zu können, sind einsatznahe und hochwertige Ausbildungen erforderlich. Neben der an dem Taktischen Aus- und Weiterbildungszentrum in El Paso, Texas, USA durchgeführten Grundlagenausbildung, gewährleisten eine ständige Aus- und Weiterbildung des Personals, die Durchführung von verbandsinternen Ausbildungen und die Teilnahme an nationalen und NATO-Übungen im In- und Ausland einen hohen Stand der Einsatzbereitschaft. Überprüft werden sie dabei kontinuierlich durch nationale und multinationale Bewerterteams.

Der reelle „scharfe Schuss“ mit den Lenkflugkörpern (Raketen) beim „Taktischen Schießen“ auf der griechischen Insel Kreta ist nicht nur ein beeindruckendes Erlebnis, vielmehr wirkt es sich unmittelbar und effektiv auf den Ausbildungsstand und die Erfahrung der an diesem Schießen beteiligten Soldaten aus.

Nicht zuletzt ist es diese Ausbildung und Erfahrung, die es den Flugabwehrraketengruppen des Flugabwehrraketengeschwaders 1 ermöglicht, die Einsatzbereitschaftsforderungen der NATO sicherzustellen und zu erhalten ebenso wie die Reaktions- und Verlegebereitschaft im Falle einer Alarmierung.

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